Polestar Polestar 4
## Ueberblick Der Polestar 4 ist das Modell, mit dem die schwedisch-chinesische Marke Polestar ihre Elektro-Baureihe zwischen dem Polestar 2 und dem grossen Polestar 3 aufgefüllt hat.
- Sehr grosse 100-kWh-Batterie mit bis zu 630 km WLTP-Reichweite
- Aussergewöhnlich viel Beinfreiheit im Fond dank 2999 mm Radstand
- Kräftiger Antrieb bis 400 kW, Dual Motor in 3,8 Sekunden auf 100 km/h
- Fünf Sterne im Euro NCAP und ADAC-Gesamtnote 2,0
- SUV-Variante mit echter Heckscheibe, V2L und niedrigerem Preis als das Coupé
- Komfortables Fahrwerk, das auch mit grossen Rädern schlechte Strassen wegsteckt
- Coupé ohne Heckscheibe: Kamerabild erfordert Gewöhnung und ermüdet im Stadtverkehr
- Bedienung fast ausschliesslich über den Touchscreen, wenige physische Tasten
- Nur 400-Volt-Technik, Ladeleistung von 200 kW ist im Wettbewerb kein Spitzenwert
- Hohes Leergewicht von über 2,2 t belastet Reifen und Bremsen
- Assistenzsysteme im ADAC-Test mit Schwächen aufgefallen
- Mit Paketen schnell jenseits der 75.000 Euro
Ueberblick
Der Polestar 4 ist das Modell, mit dem die schwedisch-chinesische Marke Polestar ihre Elektro-Baureihe zwischen dem Polestar 2 und dem grossen Polestar 3 aufgefüllt hat. Technisch und produktionsseitig ist er ein China-Auto: Er steht auf der SEA-Architektur des Geely-Konzerns, wurde ab Ende 2023 im Werk Hangzhou Bay gebaut und kam im Dezember 2023 zuerst auf den chinesischen Heimatmarkt. In Deutschland ist er seit August 2024 verfügbar, ebenso in Grossbritannien.
Eingeordnet wird der Polestar 4 als Mittelklasse-SUV mit rein elektrischem Antrieb. Bekannt geworden ist er vor allem durch eine Design-Entscheidung, die kein anderer Serienhersteller in dieser Form getroffen hat: Die Ursprungsversion verzichtet vollständig auf eine Heckscheibe. Statt eines Durchblicks nach hinten liefert eine Dachkamera das Bild auf einen digitalen Innenspiegel. Seit dem Modelljahr 2026 heisst diese Variante offiziell Polestar 4 Coupé, denn seit September 2026 gibt es mit dem Polestar 4 SUV eine zweite Karosserieform, die eine ganz normale Heckscheibe und eine steilere Dachlinie besitzt.
Karosserie und Innenraum
Beide Karosserien messen 4840 mm in der Länge, 2067 mm in der Breite (mit Spiegeln) und stehen auf einem für die Klasse sehr langen Radstand von 2999 mm. Der Unterschied steckt im Aufbau: Das Coupé ist 1534 mm hoch, das SUV mit 1556 mm etwas höher, was den Passagieren im Fond mehr Kopfraum verschafft. Der Kofferraum fasst 526 l im Coupé und 530 l im SUV, dazu kommen 15 l unter der Fronthaube. Fünf Sitzplätze sind Standard.
Der lange Radstand ist der eigentliche Trumpf: Die Beinfreiheit hinten liegt auf dem Niveau deutlich grösserer Oberklasse-Limousinen, was auch daran liegt, dass die fehlende Heckscheibe im Coupé eine sehr weit nach hinten gezogene Dachlinie erlaubt. Beim SUV reicht das durchgehende Panoramaglasdach bis zur Heckklappe, ausserdem gibt es hier Dachreling und eine aufrechte Heckklappe.
Innen setzt Polestar auf ein reduziertes, schwedisch geprägtes Interieur mit recycelten Materialien und einem grossen zentralen Touchscreen mit Google-Betriebssystem. Zum Modelljahr 2026 löst Google Gemini die bisherige Sprachbedienung Google Assistant schrittweise ab. Die Kehrseite der Reduktion: Fast alles läuft über den Bildschirm, physische Tasten sind rar.
Technik und Antrieb
Die Antriebspalette ist in beiden Karosserievarianten identisch aufgebaut. Der Rear Motor genannte Einstieg ist ein Hecktriebler mit 200 kW Leistung und 343 Nm Drehmoment. Das Coupé beschleunigt damit in 7,1 Sekunden auf 100 km/h, das SUV braucht 7,3 Sekunden. Die Version Dual Motor stellt mit zwei Maschinen 400 kW und 686 Nm bereit und treibt alle vier Räder an. Damit sind 3,8 Sekunden im Coupé und 3,9 Sekunden im SUV auf 100 km/h möglich. Die Höchstgeschwindigkeit ist in allen Ausführungen bei 200 km/h abgeregelt.
Der Kraftaufwand hat seinen Preis beim Gewicht. Das Coupé Rear Motor wiegt 2230 kg, das Coupé Dual Motor 2355 kg, die SUV-Varianten liegen mit 2265 kg und 2375 kg noch etwas darüber. Anhängelasten sind vorgesehen: 1500 kg bei den Heckantrieben, 2000 kg bei den Allradmodellen. Über dem Dual Motor rangiert das Performance-Paket, das im SUV als Dual Motor Performance angeboten wird und die gleichen 400 kW mitbringt, aber mit sportlicherem Fahrwerk und eigener Optik.
Zum Modelljahr 2026 hat Polestar das Fahrwerk überarbeitet. Laut Hersteller wurden Dämpfer, Federn und Stabilisatoren neu abgestimmt, um Agilität, Komfort und Lenkpräzision zu verbessern. Diese Massnahme fiel mit der Umbenennung in Polestar 4 Coupé zusammen.
Batterie und Laden
Alle in Deutschland angebotenen Versionen fahren mit einem NMC-Akku von 100 kWh. Der Polestar 4 bleibt bewusst bei 400-Volt-Technik, anders als der grössere Polestar 3. Am Gleichstromlader nimmt er bis zu 200 kW auf, der Sprung von 10 auf 80 Prozent gelingt in rund 30 Minuten. Wechselstrom wird mit 11 kW geladen, der Anschluss ist ein CCS2-Port.
Bei der Reichweite liegen die Heckantriebe vorn. Das Coupé Rear Motor schafft 620 km nach WLTP bei einem Normverbrauch von 17,8 kWh je 100 km, das SUV Rear Motor kommt dank Detailarbeit sogar auf 630 km. Die Allradler stehen bei 590 km (Coupé) beziehungsweise 600 km (SUV) und 19,0 kWh je 100 km. Neu ist beim SUV die Fähigkeit zur externen Stromabgabe: Vehicle-to-Load liefert bis zu 3300 W, was zusammen mit einem Camping-Modus vermarktet wird.
Varianten & technische Daten
| Merkmal | Coupé Rear Motor | Coupé Dual Motor | SUV Rear Motor | SUV Dual Motor | SUV Dual Motor Performance |
|---|---|---|---|---|---|
| Preis ab (DE) | 61.900 € | 69.900 € | 57.900 €Best | 65.900 € | 76.300 € |
| Batterie (kWh) | 100 | 100 | 100 | 100 | 100 |
| Reichweite WLTP (km) | 620 | 590 | 630Best | 600 | — |
| Verbrauch (kWh/100 km) | 17,8Best | 19 | 17,8Best | 19 | — |
| Leistung (kW) | 200 | 400Best | 200 | 400Best | 400Best |
| 0–100 km/h (s) | 7,1 | 3,8Best | 7,3 | 3,9 | 3,9 |
| Höchstgeschw. (km/h) | 200Best | 200Best | 200Best | 200Best | 200Best |
| Laden DC (kW) | 200Best | 200Best | 200Best | 200Best | 200Best |
| Laden AC (kW) | 11Best | 11Best | 11Best | 11Best | 11Best |
| Laden 10–80 % (min) | 30Best | 30Best | 30Best | 30Best | 30Best |
| Länge (mm) | 4.840 | 4.840 | 4.840 | 4.840 | 4.840 |
| Breite (mm) | 2.067 | 2.067 | 2.067 | 2.067 | 2.067 |
| Höhe (mm) | 1.534 | 1.534 | 1.556 | 1.556 | 1.556 |
| Radstand (mm) | 2.999 | 2.999 | 2.999 | 2.999 | 2.999 |
| Kofferraum (l) | 526 | 526 | 530Best | 530Best | 530Best |
| Frunk (l) | 15Best | 15Best | 15Best | 15Best | 15Best |
| Gewicht (kg) | 2.230Best | 2.355 | 2.265 | 2.375 | — |
| Sitze | 5 | 5 | 5 | 5 | 5 |
Preise und Ausstattung
In Deutschland beginnt der Polestar 4 SUV Rear Motor bei 57.900 Euro, der SUV Dual Motor kostet 65.900 Euro, das Topmodell SUV Dual Motor Performance 76.300 Euro. Das Coupé liegt jeweils darüber: 61.900 Euro für den Rear Motor und 69.900 Euro für den Dual Motor. Die SUV-Version ist damit bei vergleichbarer Ausstattung rund 2.000 Euro günstiger als das Coupé, obwohl sie mehr Platz und mit V2L eine zusätzliche Funktion bietet.
Polestar arbeitet mit einer schlanken Ausstattungsstruktur und wenigen Paketen statt langer Optionslisten. Wer allerdings Pilot-, Plus- und Performance-Pakete kombiniert, landet schnell in einer Preisregion, in der auch etablierte deutsche Premiummodelle antreten.
Preis-Historie (Deutschland)
| Gültig ab | Variante | Preis |
|---|---|---|
| Sep. 2026 | SUV Rear Motor | 57.900 € |
| Sep. 2026 | SUV Dual Motor | 65.900 € |
| Sep. 2026 | SUV Dual Motor Performance | 76.300 € |
| Sep. 2026 | Coupé Rear Motor | 61.900 € |
| Sep. 2026 | Coupé Dual Motor | 69.900 € |
Unterhalt und Praxis
Im Alltag ist der Polestar 4 ein ausgesprochener Langstreckenwagen. Die grosse Batterie kombiniert mit dem moderaten Normverbrauch der Heckantriebsversion sorgt für lange Etappen, die Ladeleistung von 200 kW ist solide, aber kein Spitzenwert mehr im Wettbewerb. Wer regelmässig schnell laden will, sollte einkalkulieren, dass die 400-Volt-Technik keine Wunder an sehr leistungsfähigen Säulen vollbringt.
Der praktische Knackpunkt bleibt die Rückwärtssicht des Coupés. Der Kamerabildschirm liefert zwar ein weites Bild ohne störende Kopfstützen, verlangt dem Auge aber eine Umgewöhnung ab, weil es dauernd zwischen realer und digitaler Wahrnehmung umschalten muss. Im Stadtverkehr und beim Rangieren berichten Tester von Ermüdungserscheinungen. Wer damit nicht leben will, greift zum SUV. Das hohe Leergewicht wirkt sich zudem auf Reifen- und Bremsenverschleiss aus, die grossen Rad- und Reifenformate sind im Ersatz nicht günstig.
Markt-Verfügbarkeit
- ChinaVerfügbarseit Dez. 2023Vorbestellung ab Chengdu Auto Show im August 2023, Produktionsstart im November 2023, erste Kundenauslieferungen bis Jahresende 2023. Chinesische Versionen werden mit CLTC Reichweiten angegeben.
- DeutschlandVerfügbarseit Aug. 2024Coupé seit August 2024 im Handel und ab Lager konfigurierbar. Die SUV Karosserievariante ist seit 2. September 2026 bestellbar, Auslieferung ab dem vierten Quartal 2026 (Produktion in Busan, Suedkorea).
- GBVerfügbarCoupé mit Rear Motor ab 56.750 GBP, Dual Motor ab 63.750 GBP, AC Ladeleistung dort auf 11 kW begrenzt.
Tests und Pressestimmen
Der ADAC vergibt im Autotest die Gesamtnote 2,0 und stellt den Polestar 4 damit auf Augenhöhe mit etablierten Premiumkonkurrenten. Gelobt werden Fahrleistungen, Platzangebot im Fond, Materialauswahl und Reichweite. Kritisiert werden die fehlende Heckscheibe, ein in schnellen Ausweichmanövern nervös wirkendes Heck der Basisversion, Schwächen bei den Assistenzsystemen und die verschachtelte Bedienung über den Touchscreen.
auto motor und sport hebt im Fahrbericht das ausgereifte Federungsverhalten hervor, das selbst mit sehr grossen Rädern erstaunlich souverän mit schlechten Strassen umgeht. Als Designexperiment für Käufer, die das Besondere suchen, funktioniert der Wagen laut Fachpresse gut, für ausgesprochene Stadtfahrer wird die eingeschränkte Sicht dagegen zum Ausschlusskriterium.
Beim Euro NCAP erreichte der Polestar 4 im Jahr 2025 die Höchstwertung von fünf Sternen, getestet wurde die Long-Range-Version mit Heckantrieb.
„Gesamtnote 2,0: starkes Platzangebot und gute Fahrleistungen, aber Kritik an fehlender Heckscheibe, nervösem Heck der Basisversion und Assistenzsystemen."
- Kräftiger Antrieb in allen Versionen
- Grosszügige Beinfreiheit im Fond
- Hochwertige, teils recycelte Materialien
- Gute Ladegeschwindigkeit
- Keine Heckscheibe, nur Kameradisplay
- Nervöses Heckverhalten der Basisversion im Ausweichtest
- Assistenzsysteme mit Fehlfunktionen
- Unübersichtliche Bedienung
„Fahrbericht der 400-kW-Version: das Fahrwerk überzeugt selbst auf sehr schlechtem Untergrund und mit grossen Rädern, das Auto bleibt ein Designexperiment für Liebhaber des Besonderen."
- Sehr ausgereiftes Federungsverhalten
- Souverän auch mit 22-Zoll-Rädern
- Eigenständiges Design mit rahmenlosen Seitenfenstern
- Eingeschränkte Sicht nach hinten
- Für ausgesprochene Stadtfahrer wenig geeignet
„Fünf Sterne im Crashtest 2025, geprüft wurde die Long-Range-Version mit Heckantrieb."
- Stabile Fahrgastzelle im Frontal-Offset
- Volle Punktzahl im Seitenaufprall
- Umfangreiche Airbag-Ausstattung
- Kindererkennung serienmässig
- Kopfschutz für Fussgänger an den A-Säulen schwächer
- Fahrerüberwachung erfüllt Mindestanforderungen nicht vollständig
Videos zum Polestar 4
Geschichte und Wissenswertes
Polestar zeigte den 4 im Frühjahr 2023 auf der Auto Shanghai. Im November 2023 startete die Serienfertigung im Geely-Werk Hangzhou Bay, die ersten chinesischen Kunden erhielten ihre Fahrzeuge noch im Dezember 2023. Ab 2025 kam eine zweite Fertigungslinie in Busan hinzu, wo Renault Korea Motors als Auftragsfertiger produziert, unter anderem um Zölle und Lieferwege für Märkte ausserhalb Chinas zu entschärfen.
Im Mai 2026 ordnete Polestar die Baureihe neu: aus dem Polestar 4 wurde das Polestar 4 Coupé, die Motorvarianten heissen seither einheitlich Rear Motor und Dual Motor. Im September 2026 folgte der Polestar 4 SUV, der die meistkritisierte Eigenschaft des Modells auflöst und die Heckscheibe zurückbringt.
In Deutschland ist der Polestar 4 der Volumenträger der Marke. Laut Zulassungsstatistik entfielen 2025 rund 2.869 Neuzulassungen auf das Modell, mehr als die Hälfte des gesamten deutschen Polestar-Absatzes. Als Alternativen im gleichen Preisfeld bieten sich der BMW iX3, das NIO EL6 und der BYD Sealion 7 an.
Verfuegbarkeit in Deutschland
Der Polestar 4 wird in Deutschland seit August 2024 ausgeliefert und ist regulär bestellbar. Die SUV-Variante ist seit Anfang September 2026 konfigurierbar, die Produktion läuft im südkoreanischen Busan bei Renault Korea Motors. Erste Kundenfahrzeuge des SUV sollen zum Jahreswechsel 2026/2027 in Deutschland eintreffen. Der Vertrieb läuft über das Polestar-eigene Agenturmodell mit Spaces und Onlinekonfigurator, Service leisten Partnerbetriebe aus dem Volvo-Netz.
Häufige Fragen
Wie weit kommt der Polestar 4 wirklich?
Nach WLTP nennt Polestar 620 km für das Coupé Rear Motor, 630 km für das SUV Rear Motor sowie 590 km und 600 km für die Dual-Motor-Versionen. In unabhängigen Praxistests liegt die erreichbare Reichweite je nach Tempo, Beladung und Temperatur spürbar darunter, der ADAC ermittelte im Ecotest deutlich geringere Werte als die Werksangabe. Für die Autobahn sollte man realistisch mit einem Abschlag von etwa einem Fünftel bis einem Viertel rechnen.
Warum hat der Polestar 4 keine Heckscheibe?
Die Ursprungsversion, seit 2026 Polestar 4 Coupé genannt, verzichtet bewusst auf die Heckscheibe, um die Dachlinie weit nach hinten ziehen zu können. Das verbessert die Aerodynamik und schafft im Fond deutlich mehr Kopfraum. Ersetzt wird der Durchblick durch eine Dachkamera, die ihr Bild auf einen digitalen Innenspiegel überträgt. Wer das nicht möchte, kann seit September 2026 zum Polestar 4 SUV greifen, der eine klassische Heckscheibe besitzt.
Was kostet der Polestar 4 in Deutschland?
Der Polestar 4 SUV startet bei 57.900 Euro mit Heckantrieb, der SUV Dual Motor kostet 65.900 Euro und die Performance-Ausführung 76.300 Euro. Das Coupé beginnt bei 61.900 Euro und liegt als Dual Motor bei 69.900 Euro. Es handelt sich um Brutto-Listenpreise ohne Rabatte.
Wo wird der Polestar 4 gebaut?
Die Produktion begann im November 2023 im Geely-Werk Hangzhou Bay in China. Seit 2025 fertigt zusätzlich Renault Korea Motors im südkoreanischen Busan im Auftrag von Polestar, dort entstehen unter anderem die SUV-Modelle für den europäischen Markt.
Wie schnell lädt der Polestar 4?
Am Gleichstromlader nimmt der Polestar 4 bis zu 200 kW auf, der Ladehub von 10 auf 80 Prozent dauert rund 30 Minuten. An der Wallbox lädt er mit 11 kW Wechselstrom. Der Anschluss ist CCS2, die Bordspannung liegt bei 400 Volt.
Was unterscheidet Polestar 4 SUV und Polestar 4 Coupé?
Beide sind 4840 mm lang und teilen Antrieb, Batterie und Radstand. Das SUV ist mit 1556 mm 22 mm höher, hat eine aufrechte Heckklappe mit echter Heckscheibe, ein bis zur Heckklappe reichendes Panoramaglasdach, 530 statt 526 l Kofferraum und zusätzlich eine V2L-Funktion mit 3300 W. Trotzdem kostet es bei vergleichbarer Ausstattung rund 2.000 Euro weniger.
Wie sicher ist der Polestar 4?
Der Polestar 4 erhielt beim Euro NCAP im Jahr 2025 die Höchstwertung von fünf Sternen. Der ADAC bewertet den Insassenschutz für Erwachsene als sehr gut und den für Kinder sowie für Fussgänger und Radfahrer als gut, sieht bei den Assistenzsystemen aber noch Optimierungspotenzial.
Kann der Polestar 4 einen Anhänger ziehen?
Ja. Die Heckantriebsversionen sind für 1500 kg Anhängelast freigegeben, die Allradmodelle Dual Motor für 2000 kg.
Quellen & Hinweise
Technische Daten aus der China-Autos.de-Datenbank. Bild: Foto: Alexander-93 / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0). Maßgeblich sind stets die Angaben der Hersteller.
Zuletzt aktualisiert: 07. September 2026