smart #5: Vom Kleinstwagen-Pionier zum Familien-SUV
Kaum eine Marke hat sich so radikal neu erfunden wie smart. Der #5 ist das bislang größte Modell der deutsch-chinesischen Allianz — und will Familien vom Verbrenner weglocken.

Wer bei smart noch an den zweisitzigen Stadtfloh denkt, hat die letzten Jahre verschlafen: Unter der Regie des Joint Ventures von Mercedes-Benz und Geely ist aus der Kleinstwagen-Marke ein Vollsortimenter für Elektro-SUVs geworden. Der #5 markiert die vorläufige Spitze dieser Entwicklung.
Das Konzept
Mit über 4,70 Metern Länge spielt der #5 in der Liga von VW ID.4 und Tesla Model Y — inklusive 800-Volt-Bordnetz, das Ladestopps auf Kaffeepausenlänge verkürzt. Design und Entwicklung kommen aus Deutschland und China gemeinsam: gezeichnet in Ludwigsburg, entwickelt und gebaut bei Geely.
Was ihn von der Konkurrenz abhebt
Während viele China-Importe über den Preis kommen, positioniert sich smart bewusst premium-nah — mit Materialqualität und einem etablierten Händler- und Servicenetz, das Newcomern wie Leapmotor oder XPeng noch fehlt. Der Markenname genießt in Deutschland seit Jahrzehnten Vertrauen; dass die Technik längst aus China kommt, stört offenbar wenige.
Genau diese Konstellation macht den #5 zu einem interessanten Testfall: Er zeigt, dass „chinesisches Auto" und „deutsche Marke" keine Gegensätze mehr sind. Die Details zu Reichweite, Ladeleistung und Preisen halten wir auf der Modellseite aktuell — den direkten Vergleich mit dem Model Y gibt es im Vergleichstool.
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